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Produktentwicklung

In der Produktentwicklung sind Kreativität, Innovationsgeist und die Offenheit für neue Lösungen gefragt. Je nach Produkt, Zielrichtung oder Ausbildung der Teammitglieder kommen verschiedenste Methoden zum Einsatz: Klassische ingenieurwissenschaftlichen Methoden, agile bzw. iterative Methoden oder Methoden, die mit Analogien oder Perspektivwechseln arbeiten, um Ideen zu gewinnen. 

Wir bei der Precision Forming (PFS) decken diese Spielwiese natürlich nicht gänzlich ab, können aber gemeinsam mit unserem Netzwerk aus Partnerfirmen und Hochschulen vieles bewegen. Je nach Anforderung ergänzen oder organisieren wir ihr Produktentwicklungsteam. Fragen Sie uns an! 

Seitens der PFS bringen wir unseren Innovationsgeist und unsere Expertise in der Metallumformung ein. Stark sind wir in der Bauteilentwicklung, bei Umformteilen (Blechteilen), dem Prototypenbau und dem 3D-Druck. Auch  fließen unser Know-How im Bereich der Werkstoffe (Materiallabor) und unsere Erfahrungen in der Serienproduktion mit ein.

Methoden in der Produktentwicklung: 

Klassische Methoden
V-Modell / Wasserfallmodell: Sequentielle Entwicklungsschritte – Anforderungsanalyse, Design, Implementierung, Test, Wartung.
Stage-Gate-Modell: Projektphasen mit klaren Meilensteinen ("Gates"), an denen über das Weiterführen des Projekts entschieden wird.
QFD (Quality Function Deployment): Kundenanforderungen werden systematisch in technische Spezifikationen übersetzt.
FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse): Identifikation potenzieller Fehlerquellen und deren Bewertung.

Agile und iterative Methoden:
Design Thinking: Empathie mit Nutzern, Definition von Problemen, Ideation, Prototyping und Testen – iterativ und nutzerzentriert.
Scrum: Agile Entwicklung in Sprints mit regelmäßigen Feedback-Schleifen.
Lean Startup: Entwicklung von Minimal Viable Products (MVPs), frühes Nutzerfeedback, schnelles Lernen.

Analogiearbeit und Perspektivwechsel
Biomimikry / Bionik: Übertragung von Lösungen aus der Natur auf technische Produkte.
Cross-Industry Innovation: Inspiration durch Lösungen aus anderen Branchen.
Analogie-Techniken: Arbeiten mit Analogiefragen.
 

Weitere kreative Methoden
Morphologischer Kasten: Kombination von Eigenschaften und Lösungsansätzen.
Mind Mapping / Brainstorming: Assoziative Ideenentwicklung.
6-3-5-Methode: 6 Personen, 3 Ideen, 5 Weitergaben – Ideenentwicklung im Team.


Die moderne Produktentwicklung ist vielfältig. Es wird nicht nur technisch gedacht, sondern auch analogisch, kreativ und interdisziplinär. Die Bionik, die Cross-Industry Innovation oder das Design Thinking nutzen Analogien gezielt, um neue, oft überraschende Lösungen zu finden. Die Umsetzung der Ideen und Konzepte erfolgt dann mittels 3D - CAD – Programmen wie Catia, NX, Inventor SolidWorks, Creo Parametric oder anderen. Der entwicklungsbegleitende Einsatz der Finite-Elemente-Methode (FEM) z. B. mit Ansys ermöglicht dabei eine frühzeitige Produktoptimierung. Die FMEA dient der Absicherung der Konzepte. 

Am Ende entscheidend sind dann die technische Umsetzbarkeit und natürlich wirtschaftliche Aspekte. Und hier weisen Blechumformteile viele Vorteile gegenüber vielen anderen Fertigungsverfahren auf: 

Es können hohe Festigkeiten realisiert werden, Blechumformteile sind materialeffizient, gut reproduzierbar und günstig in großen Stückzahlen herstellbar. Gerne werden daher Umformteile in der Fahrzeugindustrie und in der Konsumgüterindustrie eingesetzt.

Sie haben Fragen zum Thema Produktentwicklung oder möchten eine Zusammenarbeit beginnen?
Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns – wir freuen uns auf Sie!